Unsere Historie

 Die Freyen Bogenschützen Munichen stellen einfaches Volk  verschiedener Berufe der Historischen Geschichte Münchens von 1450-1550 n.Chr.dar. Wir versuchen zu zeigen,wie das Leben in einer Stadt des 15./16. Jahrhunderts gewesen sein könnte.

In unserer militaerischen Darstellung als Stadtwache Munichens lassen wir in Gefahrenzeiten,z.B. bei Belagerungen gegen die Stadt Munichen stets unser Handwerk fallen und eilen bewaffnet mit allem,was wir gerade greifbar haben,zur Verteidigung unserer Stadt auf die Festungswälle und Burgmauern.
Um in den unsicheren Zeiten die Stadt besser verteidigen zu können, erlernen die meisten von uns die Kunst des Bogenschiessens,aber auch Schwerter,Stöcke,Knüppel,Heugabeln,brennende Holzscheite und Bratpfannen kommen zum Einsatz.
Alte, Kinder,Frauen,Gebrechliche sowie wenige,starke Mannsbilder bilden die beste,weil unerwartete Veteidigungsanlage Munichens,da in Kriegszeiten oft genug all die Ritter und Edelmänner sowie die Söldner der Kirche,des Rates und der Herzöge und die Truppen des Königs weit weg waren bei anderen Kriegszügen. So blieb die Stadt nur notdürftig gesichert zurück -wähnte man den Feind doch ganz woanderst. Doch gab es leider allzuoft Räuberbanden und feindliche Heerlager,die die vermeintlich schutzlose Stadt überfallen wollten. In solchen Momenten schlägt unsere Stunde ! Erschallt das Rufhorn ,eilen von nah und fern alle Weiber und Daheimgebliebenen zur erbitterten Verteidigung.

Seit anno 2013 sind wir von der Stdt Munichen hinfort gezogen und in der Stadt Stuttgart bauen wir uns ein neues Lehen auf.

In Friedenszeiten begleiten unsere tapferen und mutigen Mitstreiter oft die Trosse der Händler,um Handel in anderen Städten und Dörfern zu treiben,aber auch zur Sicherheit der Reisenden.Wir führen mit uns einiges unserer Habseligkeiten, einfache und doch gemütliche Zelte,Handelswaren,und alles,was man auf langen Reisen so benötigt.Da wir oftmals verbündeten Städten und Grafschaften zur Hilfe eilen,geniesen wir allerorten ein freies Marktrecht.

So,hier sind wir nun,stark und tapfer,mutig und manchmal gar frech und aufmüpfig,aber stets nach den Tugenden der Ehre,immer bereit für Neue Abenteuer!

Im Lagerleben zeigen wir Handwerkliches aller Art,kochen,waschen Wäsche usw.so wie es in einer Dorf,-Kleinstadtgemeinschaft gewesen sein könnte,wo man Haus an Hütte nebeneinander lebte und arbeitete.

Wobei unsere Zelte in diesem Falle sinnbildlich für die Hütten und Häuser stehen,da es ,wenn man die wenigen sicheren Quellen darüber beachtet,im Mittelalter nicht üblich war,mitsammt seinen Zelten zu verreisen.Dies war eher den reicheren Kaufleuten auf längeren Reisen, Heeresführern bei langen Belagerungen sowie einigen wenigen Edelleuten zuzuordnen. Meistens nächtigte man auf Reisen in den Herbergen. Reisende Händler hatten meistens einen überdachten Karren mit Zugtier,wo sie ihre Habe und Ware transportierten und dort im,neben oder unter dem Karren nächtigten sie dann auch. Solch riesige Zeltstädte,wie wir sie heute auf den Märkten immer sehen,gab es eher zu den großen alljährlichen Ritterturnieren. Da wir aber schlecht ganze Hütten mit uns rumschleppen können,müssen wir nicht ganz autentisch mit Zelten vorlieb nehmen.


 

 Wir sind eine sehr kleine,-dafür umso aktivere, Lager,-und Handwerker-Gruppe,die den "harten Kern" bildet, und einige Freunde die uns begleiten sooft sie können.Wobei einjeder selbst enscheiden kann,auf welches Lager er möchte,je nach persönlicher Neigung,Zeit und Intensität.Auch wenn wir eine Mittelalterliche Gruppe des Deutschen Raumes darstellen- Münchner Bürger ausländischer Herkunft ,die sich für das Mittelalter interesieren und gerne aktiv mitmachen wollen,sind bei uns immer Herzlich Willkommen.

Des weiteren freuen wir uns immer sehr,wenn Mittelalterliche Wegbegleiter uns mit Kunsthandwerklichen Können beehren und so auch das Alltagsleben eines Lagers bereichern,uns so manches lehren,was im Mittelalter vonnöten war.

Zudem bieten wir Übungstreffen im Bogenschiessen (auch im Winter),an denen gerne auch "Nicht-Mitglieder" und Besucher teilnehmen dürfen. Im Sommer üben wir in in der Nähe von München auf offenem Felde in verschieden Varitionen.Anschliessend folgen oft gemeinsame Essen und/oder Grillen,Badeausflüge zu nahe gelegenen Seen. (Teilnehmerzahl begrenzt auf max. 20 Personen,da das schiessen sonst keinen Spass mehr macht,wenn zuviele Leute auf zuwenig Scheiben schiessen^^)Im Winter,wenn das Wetter greislich ist,treffen wir uns auf meinem Speicher,wo wir einfach nur auf 5-8 Meter schiessen,um nicht aus der Übung zu kommen.Bei gutem,trockenem Wetter gehen wir aber auch schon mal raus ;-)

Ausserdem bieten wir viele Treffs mit Handwerklicher (Nähtage) /Künstlerischer (z.B. Möbel fürs Lager bauen etc.) Gestaltung , nehmen an Historischen Geschehen sowie an verschiedenen Lagern und Märkten teil.(Siehe Terminarium) Auch einen regelmässigen Stammtisch in München /Schwabing  halten wir ab.Und ab und an ergattern wir sogar einen Stammtisch in der einzigen Mittelalterlichen Taverne Münchens,der "Schandgeige"  (Termine/Adresse im Kalendarium)

Verantwortlicher Ansprechpartner für diese Gruppe ist

 Viviana von den Zwey Disteln, Gründerin und "Hauptfrau" der Freyen Bogenschützen Munichen. Sie nimmt seit Herbst 2008 regelmässig,sofern die Zeit es zulässt, am Waffendrill des BOL teil ,in dem sie lernt,wie man Mittelalterlich nachgebildete Schaukampf-Waffen aller Art im Schaukampf richtig,verantwortungsbewusst und sicher einsetzt. Dieses erlernte Wissen gibt sie an die Mitglieder und Bogenschützlinge weiter,wann immer sich die Gelegenheit bietet.
Unser Wappen halten wir ebenfalls stolz allzeit bereit,damit man uns überall wieder erkennt als die wackeren und mutigen

Freyen Bogenschützen Munichen

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